“Ein Ring sie zu knechten…
21 01 2012…sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden”
…und so begeben wir uns auf den Weg zum Schicksalsberg…es ist 6:30Uhr und die Sonne versteckt sich noch hinter den Bergen, aber es scheint ein schöner Tag zu werden ![]()
Der erste Abschnitt des Tongariro Alpine Crossing ist recht flach und verläuft auf gut angelegten Wegen und Holzstegen…überall liegt Vulkanreröll und insgesamt kommt es den düsteren Vorstellungen von Mordor schon nahe…
rechts und links zeigen sich die Lavafelder mal mit Bushland, mal mit Blumen oder kleinen Bergbächen…
der folgende Anstieg geht von 1400m auf 1600m…der 200m Aufstieg zum “South Crater” ist als „Devils Starrachse“ bekannt, dies heißt übersetzt so viel wie „Treppe in die Hölle“…die war auch echt ein bissl fies, da steil -windige Morgenkälte und viele viele Stufen… ab und zu ein Blick zurück und auf halben Höhe erstmal ne Nana ![]()
oben angekommen präsentiert sich der große Mt. Ngauruhoe (Schicksalsberg) und weit hinten erkennt man über der Wolkenschicht den Zipfel vom Mt. Taranaki (2518m) und nun kann man sich entscheiden, ob man fit genug ist um noch 600Höhenmeter zu bewältigen bzw. genug Zeit hat um den Auf- und Abstieg von 3 Std noch mit in die Wanderung reinpacken will…
"Wieso sollte ich ihn nicht behalten? Er gehört mir, Er ist mein Eigen, mein Schatz!"
…also wir entscheiden uns die Zeit für Fotoaufnahmen zu nutzen und gehen den geplanten Track weiter und genießen die Aussicht, die sich alle 10m ändert!Ein kleines Zwischenplateau und dann der nächste Anstieg der zum “Red Crater” führt…es ist rutschig und der Wind peitscht…aber es macht sooo Bock ![]()
nun ist fast die Hälfte geschafft…
nun noch das letzte Stück über den Grat zum höchsten Punkt der Tour (1886m)…man hat einen tollen Surroundblick
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rechts:
links:
hinten:
vorne:
langsam wird es auch voll auf den Wegen…denn hier machen die meisten Pause oder haben die Abzweigung zum Namensgeber Mt. Tongariro () genommen, aber das sind auch die ganz schnellen-irren Wanderer…tztztz…
wat genießen die denn frag ich mich…naja vielleicht ist es für die auch nur ne Trainingseinheit und keine aufregende Tageswanderung…
"Sie laufen, als wären die Peitschen ihrer Herren hinter ihnen!"
von oben kann man nun direkt in den” Red Crater” reinschauen und den Ausblick auf die Seen genießen…es wird wieder steil und rutschig beim Abstieg zu den Lakes, die ihre Farbe wohl durch die Mineralien des Gesteins erhalten…Dampf kommt auf und es kommt wieder der bekannte Schwefelgeruch
…
der Weg führt weiter durchs Zentralplateau zum säurehaltigen “Blue Lake” der als heilig gilt…deswegen sieht man dort auch niemanden sitzen…ein Blick zurück lohnt sich oft und so hatten wir einen Wahnsinnsblick auf den “Red Crater”…
Nun beginnt der 2stündige Abstieg…über den Zick-Zack Weg nach unten hat man einen ständigen Blick auf den kleine Lake Rotorua und der dahinter liegende große Lake Taupo…die Sonne brennt
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Die Landschaft ändert sich schlagartig…kleine Wasserfälle-bunte Blumen-Bäche und Farne über Farne
immer mal wieder rennen die Leute an einem vorbei, drängeln oder hängen dir einfach nur an den Fersen..
"DU…..KANNST NICHT……VORBEI!"
aber was soll man sich wundern, es ist wirklich ein absolut abwechslungsreicher und faszinierender Track, auf dem wohl zu Höchstzeiten bis zu 700 Crosser unterwegs sind…puh! Unten angekommen werden dann erstmal die restlichen Vorräte aufgegessen, bevor der Shuttlebus uns abholt und zur Oma bringt…
juhu endlich die Schuhe aus und wir dürfen sogar die Dusche in der Lodge nutzen…ein Traum!! Das verdiente Bier wartet nicht lang…und ich sag euch:
"Ab sofort steht wieder Fleisch auf dem Speiseplan” ![]()
Kategorien : Neuseeland