Neuseeland Teil 1
31 01 2012 Kommentare : Keine Kommentare »Kategorien : TIERE
also irgendwie ist die Wettervorhersage auch ein bischen schwammig…so wollten wir erst eine der vielen Tageswanderung starten, die der Mt.Cook National Park zu bieten hat! Doch leider hat der höchste Berg Neuseelands mit 3764 Höhenmetern (Maori-Name “Aoraki” das so viel heißt wie “Wolkenaufspießer”)eine nicht so pralle Wetterprognose, d.h. stürmischer Wind mit Wolkenabschnitten die gerne etwas Regen und Schnee fallen lassen…
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Somit entschieden wir uns für die kleine, etwas niedrigere 3std Wanderung auf den Mt.John der einen tollen Blick auf die neuseeländische Alpen und die angrenzenden Seen: Lake Tekapo und Lake Pukaki präsentieren soll!
Hier ist das Wetter gut und so geben wir uns genug Zeit für Bilder und Geplappere
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Vorerst alles von unten bewundern:
Dann von oben das Panorama genießen:
Bergab noch ein paar Schnappschüsse:
Und mit dem Auto vorbei am Lake Pukaki:
sooo, aufgetankt von der Sonne und beflügelt von den traumhaften Ausblicken fahren wir nun weiter an die Ostküste um dort noch ein paar Tage zu verweilen (vielleicht ist ja ein Strandtag drin) bevor es an die Westküste zum Milford Sound Fjordland und Mama´s großen Wasserfall (danke für den Tip) geht …![]()
das Wetter spielt natürlich nicht mit als wir nach Christchurch reinfahren…aber die betrübte Stimmung verschärft sich als wir zum Stadtkern vordringen! Hier ist im Dezember 2011 nochmal einiges zerstört worden…das Zentrum ist komplett zu gesperrt und es wurde ein neues kleines Einkaufszentrum errichtet…d.h. kleine Läden in Containern nebeneinander und übereinander gestapelt (sieht irgendwie stylisch aus)…
trotzdem sieht man an allen Häusern verrutschte Wände und Schrottberge, die Geschäfte sind geschlossen, man kommt gar nicht zur Kathedrale und zum eigentlichen Stadtkern! Manche Häuser werden provisorisch mit Stahlstangen vor dem Einstürzen geschützt…insgesamt ist die Stadt leer…alles spielt sich im “neuen Zentrum” ab!! Glaube diese Stadt war einst mal richtig schön und gemütlich…nun gleicht es mehr einer “Ghost-city”
viele Existenzen sind zerstört, Einwohner ziehen weg wegen der ständigen kleinen und großen Beben und ich glaube auch das viele Touristen diesen Ort meiden…leider!!
Wir fahren weiter nach rechts auf die Halbinsel “Banks Penisula” wo wir weiterhin auf Sonne und schöne Strände hoffen…
der erste Eindruck ist zwar toll aber grau…leude ich flipp aus…wo ist denn der Sommer?!?
wir suchen schnell nach ner Übernachtungsmöglichkeit und finden ein tollen Platz direkt an der Bucht mit Blick aufs Tor zum Meer!
Und am nächsten Morgen…die Sonne ist da…juhu!! Was ein paar Sonnenstrahlen ausmachen…die Insel erleuchtet und zeigt sich in bunten Farben…die Stimmung steigt rapide und somit wird der nächste Strand angesteuert…
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nach 2 Nächten geht die Reise weiter nach Süden…nun steht zur Auswahl: Landesinnere oder Küste!?! Wir richten uns nach der Wettervorhersage und bleiben vorerst an der Küste…mal sehn wo es uns hinzieht ![]()
am nächsten Morgen steuerten wir direkt Wellington an und nach einer kleinen Sightseeing Tour gings dann auch schon auf die Fähre nach Picton (Südinsel), am Anfang etwas wackelig (bin ja echt ein Weichei geworden-man war mir mulmig tztztz) und später dann als wir in den Fjord reinfuhren ganz ruhig
das Wetter war mal wieder nicht so prall und so hofften wir das es auf der andren Seite von Neuseeland ein bisschen trockener wird ![]()
spät am Abend kommen wir an und suchen uns erstmal eine Übernachtungsmöglichkeit…wir mal wieder…mitten im Dunkeln mit der Oma über Stock und Stein
aber es lohnt sich…der Robin Hood Campground zeigt am Morgen seine schöne Bucht mit Sonnenschein…so kann es bleiben ![]()
nun gehts weiter nach Christchurch an der Küste entlang…leider ziehen wieder die Wolken genau in unsere Richtung…die Biester ![]()
man sollte sich ein Beispiel an den Jungs hier nehmen…die chillen bei jeden Wetter…
egal…WIR WOLLEN SONNE !!!
…sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden”
…und so begeben wir uns auf den Weg zum Schicksalsberg…es ist 6:30Uhr und die Sonne versteckt sich noch hinter den Bergen, aber es scheint ein schöner Tag zu werden ![]()
Der erste Abschnitt des Tongariro Alpine Crossing ist recht flach und verläuft auf gut angelegten Wegen und Holzstegen…überall liegt Vulkanreröll und insgesamt kommt es den düsteren Vorstellungen von Mordor schon nahe…
rechts und links zeigen sich die Lavafelder mal mit Bushland, mal mit Blumen oder kleinen Bergbächen…
der folgende Anstieg geht von 1400m auf 1600m…der 200m Aufstieg zum “South Crater” ist als „Devils Starrachse“ bekannt, dies heißt übersetzt so viel wie „Treppe in die Hölle“…die war auch echt ein bissl fies, da steil -windige Morgenkälte und viele viele Stufen… ab und zu ein Blick zurück und auf halben Höhe erstmal ne Nana ![]()
oben angekommen präsentiert sich der große Mt. Ngauruhoe (Schicksalsberg) und weit hinten erkennt man über der Wolkenschicht den Zipfel vom Mt. Taranaki (2518m) und nun kann man sich entscheiden, ob man fit genug ist um noch 600Höhenmeter zu bewältigen bzw. genug Zeit hat um den Auf- und Abstieg von 3 Std noch mit in die Wanderung reinpacken will…
"Wieso sollte ich ihn nicht behalten? Er gehört mir, Er ist mein Eigen, mein Schatz!"
…also wir entscheiden uns die Zeit für Fotoaufnahmen zu nutzen und gehen den geplanten Track weiter und genießen die Aussicht, die sich alle 10m ändert!Ein kleines Zwischenplateau und dann der nächste Anstieg der zum “Red Crater” führt…es ist rutschig und der Wind peitscht…aber es macht sooo Bock ![]()
nun ist fast die Hälfte geschafft…
nun noch das letzte Stück über den Grat zum höchsten Punkt der Tour (1886m)…man hat einen tollen Surroundblick
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rechts:
links:
hinten:
vorne:
langsam wird es auch voll auf den Wegen…denn hier machen die meisten Pause oder haben die Abzweigung zum Namensgeber Mt. Tongariro () genommen, aber das sind auch die ganz schnellen-irren Wanderer…tztztz…
wat genießen die denn frag ich mich…naja vielleicht ist es für die auch nur ne Trainingseinheit und keine aufregende Tageswanderung…
"Sie laufen, als wären die Peitschen ihrer Herren hinter ihnen!"
von oben kann man nun direkt in den” Red Crater” reinschauen und den Ausblick auf die Seen genießen…es wird wieder steil und rutschig beim Abstieg zu den Lakes, die ihre Farbe wohl durch die Mineralien des Gesteins erhalten…Dampf kommt auf und es kommt wieder der bekannte Schwefelgeruch
…
der Weg führt weiter durchs Zentralplateau zum säurehaltigen “Blue Lake” der als heilig gilt…deswegen sieht man dort auch niemanden sitzen…ein Blick zurück lohnt sich oft und so hatten wir einen Wahnsinnsblick auf den “Red Crater”…
Nun beginnt der 2stündige Abstieg…über den Zick-Zack Weg nach unten hat man einen ständigen Blick auf den kleine Lake Rotorua und der dahinter liegende große Lake Taupo…die Sonne brennt
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Die Landschaft ändert sich schlagartig…kleine Wasserfälle-bunte Blumen-Bäche und Farne über Farne
immer mal wieder rennen die Leute an einem vorbei, drängeln oder hängen dir einfach nur an den Fersen..
"DU…..KANNST NICHT……VORBEI!"
aber was soll man sich wundern, es ist wirklich ein absolut abwechslungsreicher und faszinierender Track, auf dem wohl zu Höchstzeiten bis zu 700 Crosser unterwegs sind…puh! Unten angekommen werden dann erstmal die restlichen Vorräte aufgegessen, bevor der Shuttlebus uns abholt und zur Oma bringt…
juhu endlich die Schuhe aus und wir dürfen sogar die Dusche in der Lodge nutzen…ein Traum!! Das verdiente Bier wartet nicht lang…und ich sag euch:
"Ab sofort steht wieder Fleisch auf dem Speiseplan” ![]()
auf dem Weg nach Taupo finden wir am Highway tolle Spots zum Anhalten und Fotos schießen!!
Boa was stinkt es hier…es riecht verdächtig nach faulen Eiern…aber die gabs die Tage nicht
es sind die Geysire die übel nach Schwefel riechen…zum Glück finden wir auch eine Gelegenheit ohne teure Tour ein Blick auf das Geblubber zu erhaschen…
und auch die Huka-Falls ein paar km weiter lassen wir nicht links liegen ohne ein paar Bilder zu machen
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und in Miniatur…von der Brücke ein Blick von oben nach unten ![]()
so-ho…jetzt noch schnell einkaufen und Kamera-Akku laden, denn moin gehts um ca. 6.30Uhr los mit der Tageswanderung zum “Schicksalsberg”…dieser befindet sich im Tongariro National Park wo wir 7-8 Std den Mt. Ngauruhoe (2291m), Mt.Tongariro (1967m) und den Mt.Ruhapehu (2797m) betrachten können. Unser höchster Punkt auf dem Track ist 1886 Meter! Die Route nennt sich Tongariro Alpin Crossing und ist die beliebteste Tagesroute Neuseelands…im Wanderbuch steht geschrieben: “diejenigen die Herr der Ringe mögen, werden sich gespannt nach allen Seiten umdrehen und auf das Erscheinen von Sauron und seinem Gefolge warten-Mordor scheint allgegenwärtig” !!
Also denn…hoffen wir auf gutes Wetter und gelungene Bilder…ihr werdet sehn ![]()
nach 3Std Powernap am Supermarktparkplatz gings dann weiter von Auckland Richtung Tauranga!
kurz vorbei an Matamata (Hobbingen)..allerdings konnte man die Herr der Ringe Spots nur mit einer Tour anschauen, da alle Häuschen usw. auf Privateigentum eines Farmers stehen…naja wir wissen ja alle wie es dort aussieht…aber Gollum konnte man auch in der Stadt anschauen ![]()
in Tauranga angekommen nochmal kurz den Mt. Manganui besteigen, aber diesmal auf dem Weg die Caches mitnehmen (bei der letzten Wanderung mit den Jungs vergessen zu laden)
zum Übernachten fanden wir einen schönen Platz 20km südlich an einem großen See mit Wasserfall (Mc Laren Falls), wo wir spontan ein “Glühwürmen-Walk” liefen…das war sooo schön…man brauchte fast keine Taschenlampe weil überall am Wegesrand hunderte Würmchen saßen und uns den Weg zeigten
ich hoffe ihr könnt sie erkennen …
nun gehts weiter südlich nach Taupo wo wir dann unsere erste Tageswanderung unternehmen wollen…juhu
ja so schnell vergeht die Zeit und man weiß das man so schnell nicht wieder nach Australien kommt…
mal abgesehen von den beschissen teuren Preisen überall und den eindeutig zu vielen giftigen-gefährlichen Viech, fand ich es wirklich cool hier! Es ist eigentlich leicht Arbeit zu bekommen…das Outback ist einzigartig und das was ich von den Städten und Küstenabschnitten gesehen hab, hat mir voll gefallen…Irgendwann mal komm ich wieder um mir die Westküste anzuschauen…aber das hat jetzt echt lange Zeit
Nun freue ich mich mal wieder tierisch auf NZ…
Nach einer Weile am Check-In Schalter durfte ich dann auch endlich einchecken (mein neues Rückflug Ticket musste ich nochmals von Emirates ausdrucken lassen) und wir haben auch wieder einen feinen Fensterplatz
diesmal Air New Zealand (langsam hab ich die lokalen Fluggesellschaften durch probiert)…
Aber Air New Zealand hat eindeutig den geileren Safety Film…mit witzigen Schauspielern und Rugby Profi-Spieler ![]()
nach nur ca. 3 Std Flug landetet wir auch schon in Auckland (ca. 0uhr) und langsam wie ein Ritual: Flughafendusche und alle erdenklichen Akkus aufladen!!!
So mal wieder machen wir die Nacht durch…holen das Auto ab und los gehts ![]()
*** schätz mal dies ist wirklich der letzte Australienbericht ***
so die Zeit des Arbeitens ist dann mal wieder vorbei, Kohle kassiert, Rucksack gepackt und dann sitzen wir auch schon im Bus!
Dieser bringt uns nach Sydney wo wir 2.5 Tage verweilen, bevor unser Flug wieder zurück nach Neuseeland geht…Die Oma fehlt dann doch ganz schön und das Geld hält dort einfach länger ![]()
Und so kommen wir nach einer kalten Nachtfahrt morgens in Sydney an, wo wir erstmal in aller Ruhe einen Kaffee trinken und ein Hostel suchen…
Die Tage sind voll bepackt mit Sightseeing…
Bei meinem letzten Sydney-Blog-Eintrag habt ihr ja schon ein paar Bilder gesehen, hier noch ein paar Highlights dazu ![]()
Tatsächlich gabs nochmal ein Feuerwerk:
zwischendurch leckere Snacks…Leute, das ist der ULTIMATE Burger von Hungry Jacks (Burger King) hehe wie Carlo sagen würde “der Endgegner” und der Hot Dog de Wheels mit Chili con Carne und green Peas (Erbsen) drin…muss ja schon nochmal sein bevor man wieder abreist nech?! ![]()
Nochmal schnell bei der Surfschule lauschen…denn in NZ wollen wir auch endlich wieder aufs Brett ![]()
Tagsüber ein paar Geocache suchen und Abends ein paar Schnappschüsse machen…
So und dann ist auch bald Zeit “ByeBye” zu sagen…dat Ömchen wartet ![]()